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Technologie des Thermotransferdrucks

Der Thermotransferdruck gehört neben dem Thermodirektdruck und dem Thermosublimations-druck zu den Thermodruckverfahren. Der Thermodruck wurde durch Rolf Gerstenberger in den 1970er Jahren an der TU Dresden umfangreich erforscht.

Zur Durchführung des Thermotransferdrucks wird eine spezielle Folie, die mit temperatur-empfindlicher Farbe beschichtet ist, zwischen Papier und Thermodruckkopf hindurchbewegt. In den Thermodruckknopf sind einige Hundert Heizelemente integriert, welche auf Basis der Computersteuerung für die Übertragung des Druckbildes verantwortlich sind. Das Verfahren beinhaltet, wenn ein Heizelement angesteuert wird, dass sich dessen Kopf erhitzt. Durch das Schmelzen der Folie findet eine Übertragung der Farbschicht auf das Papier statt. Mit dieser Methode erzielt man eine präzise und exakte Qualität der Ausdrucke.

Vorteile

Die Ausdrucke mittels dem Thermotransferdrucker bestechen durch den höheren Oberflächen-glanz des Druckbildes gegenüber den anderen Druckverfahren.

Als Druckmedium ist hier nicht unbedingt hochwertiges und teures Druckerpapier gefragt. Einfaches Normalpapier reicht aus, aber auch das Bedrucken bestimmter Kunststoffober-flächen ist einfach und schnell möglich.

Nachteile

Für den Graustufendruck ist ein Thermotransferdrucker schlecht geeignet, weil er Halbtöne der Graustufen nur gerastert auf das Papier überträgt. Das kommt zustande, weil sich die Farbschicht immer nur insgesamt von der jeweiligen Folie löst.

Die Randschärfe ist bei dieser Druckart etwas beeinträchtigt. Das basiert auf dem Aufheizen bzw. Abkühlen der entsprechenden Heizelemente. Daher sollten bestimmte Kenn-zeichnungen immer längs im Vergleich zur Druckrichtung gedruckt werden.

Bei bestimmten Geräten kann die Druckauflösung teilweise unsymmetrisch sein. Auflösungen von zum Beispiel 300×600 dpi sind daher bei Thermotransferdruckern selten erzielbar. Sie sind weiterhin nur für den einfarbigen Druck geeignet. Durch den Einsatz verschieden-farbiger Thermotransferfolien ist auch Farbdruck möglich. Pro Druckvorgang wird sich dabei auf eine Farbe konzentriert.

Die Druckköpfe sind empfindlich gegenüber Staub. Metallhaltiger Staub kann zu einem Kurzschluss im Bereich der Thermowiderstände führen.

Da sämtliche Drucktexte auf der jeweils verbrauchten Thermotransferfolie dauerhaft lesbar sind, besteht ein Sicherheitsrisiko. Daher eignet sich das Thermotransferverfahren nicht für sicherheitskritische Anwender. Dazu gehören Banken, Behörden und bestimmten Industriebereichen ein hohes Risiko hinsichtlich der Datensicherheit.

Hier empfiehlt sich der Einsatz eines Thermotransferdruckers

Diese Drucker werden hauptsächlich zum Drucken von langlebigen Etiketten eingesetzt, welche auf Industriegütern zur Teilekennzeichnung angebracht sind. So werden sie vorrangig für den Barcodedruck in der Wirtschaft eingesetzt. Dort kommen sie in diversen Druckbreiten, Geschwindigkeiten und Auflösungen zum Einsatz. Es gibt den kleinen preis-werten Desktopdrucker für das Office oder die unverwüstliche Hochleistungsdrucker für den Einsatz in der Industrie. Letztere kosten bis zu rund 3.000 Euro, eignen sich dafür aber auch für ein sehr hohes Druckvolumen. Vor dem Kauf empfiehlt sich eine ausführliche Beratung bei einem Spezialanbieter (Direktlink zum Anbieter).

Das WePad gibt es wirklich!

Tjoah, dass ist ja schon fast eine kleine Überraschung. Das WePad gibt es wohl tatsächlich. Nach der ziemlich holprigen Pressekonferenz, auf der auf dem gezeigten Pad ein Video unter Windows ablief, hätte ich fast nicht erwartet in den nächsten Monaten ein WePad zu sehen. Die Macher hinter dem Gerät sind aber glücklicherweise sehr lernfähig und steuern seit der Pressekonferenz schon deutlich gegen die vielen schlechten Gerüchte.

Nun haben sie auch das WePad mal live vorgeführt. Das ganze ist in dem folgenden Video zu sehen:

Schon eine interessante Sache. Nach der Pressekonferenz war ich zunächst erstmal total ernüchtert und glaubte nicht mehr daran, dass so ein Gerät demnächst zu erwarten ist. Jetzt kann man aber wohl doch davon ausgehen, dass in den nächsten Monaten mit der Markteinführung zu rechnen ist. Es gibt da aber noch den ein oder anderen Punkt, bei dem ich am zweifeln bin.

Die Oberfläche gefällt mir sehr. Hier finde ich nur etwas kritisch, dass dort wohl nur Apps aus dem Markt des Herstellers dargestellt werden? Es soll auch einen Bereich für Googles Android geben. Dank der Vielzahl an Apps sicher ein wichtiger Punkt. Ich bin gespannt wie der Android Markt und die einzelnen Apps auf dem Gerät angeschlossen sein werden. Im Prinzip würde ich mir wünschen, diese auf die Hauptoberfläche mit einbringen zu können.

Richtig gut gelöst scheint mir der Anschluss von externen Geräten über USB. Am USB-Anschluss wird eine kleine Leiste auf dem Bildschirm eingeblendet. Dort kann man dann wiederum auswählen, was man mit dem Inhalt machen möchte. Musik auf einem USB-Stick kann so direkt mit wenig Aufwand abgespielt werden. Eine schöne Lösung.

Was mich allerdings noch stört ist der Preis. Da hätte ich weniger erwartet, weil die Macher dort doch einige Erwartungen geweckt hatten. Jetzt scheint klar, dass damit wohl subventionierte Preise gemeint waren. Aber ich will erstmal gar kein Abo mit einem Verlag abschließen und dann 1 oder sogar 2 Jahre an den Vertrag gebunden sein. Aber mal schauen was sich da noch tut.

Das Gerät ist übrigens ab dem 27.04.2010 vorbestellbar im Shop: WePad Preorder
Weitere und regelmässige Infos gibt es auf der Facebook Seite zum WePad direkt vom Hersteller: Facebook WePad Page

Microsoft Research entwickelt Surface weiter

Der Touchscreen-Tisch namens Surface von Microsoft wurde weiterentwickelt und kann nun weitere beeindruckende Dinge. Einfach mal das folgende Video ansehen.

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Ich bin ja mal gespannt wie solche Bildschirme den Einzug in den Alltag finden. Und vor allem wann es so weit sein wird. Apple hat mit dem iPhone ja bewiesen das die Nachfrage durchaus vorhanden ist. Ich schätze diese Bedientechnik für so einige Sachen auch durchaus als sehr hilfreich und erleichternd ein.

Geräuschloser Lüfter

Wie bei Golem.de zu lesen ist kommt in den nächsten Jahren ein geräuschloser Lüfter auf den Markt. Dieser ist wohl vor allem für Notebooks vorgesehen.
Zu hören ist dann höchstens der Luftstrom der durch ein elektrisches Feld erzeugt werden soll. Wirklich eine interessante Sache. Mal schauen ob sich diese Technik durchsetzt.

Vielleicht wird eines Tages dann der herkömliche CPU Lüfter unnötig und stattdessen gibt es diese neue Lüftertechnik. Die Technik soll übrigens einen größeren Luftstrom erzeugen (2,4 Metern pro Sekunde) als bisherige herkömmliche Lüfter (0,7 bis 1,7 Meter pro Sekunde).

Das vernetzte Haus per Stromkabel

Das Vernetzen von Haus-Neubauten ist kein Problem und sollte beim Bau eines Hauses direkt mitgeplant werden. Doch was tun wenn das Haus bereits (lange) steht und eingerichtet ist, keine Leerrohre zum Kabelverlegen vorhanden sind?

Hier hilft die Powerline Technologie! Durch diese Technik ist es möglich das vorhandene Stromleitungsnetz im Haus als Netzwerk zu nutzen. Bisher waren hierbei bis zu 200 Mbps möglich. Jetzt werden neue Geräte vorgestellt die sogar 400 Megabit pro Sekunde schnell Daten übertragen können. Das ganze einfach und simpel über das vorhandene Stromnetz wodurch teure Haus-Umbauten entfallen.
Um diese Technik zu nutzen sind Adapter nötig die einfach in eine freue Steckdose gesteckt werden. Durch diese Geräte wird das Senden und Empfangen über die Stromkabel ermöglicht. Auch vorhandene Netzwerke die nicht alle Räume erschließen können mit dieser Technik einfach erweitert werden.

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Wasserkühlung gegen PC-Lärm

Im Artikel „PC-LÄRM – Wasser stellt den Rechner leise“ auf Spiegel.de wird berichtet, dass die japanischen Firmen NEC und Hitachi ein neues Wasserkühlungssystem für den PC entwickelt haben. Dabei soll nun ebenfalls die Festplatte gekühlt werden die ja auch einiges an Wärme produzieren kann aber bei bisherigen Systemen zur Wasserkühlung in der Regel aussen vor bleibt. Das entwickelte System soll in Serienmodellen zum Einsatz kommen und Wohnzimmer-PCs jetzt wirklich wohnzimmertauglich, sprich leise, machen (wer will schon einen Film anschauen und dabei von den Lüftergeräuschen genervt werden…).
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Ein Problem bleibt allerdings: Die Grafikkarte ist im Kühlkonzept nicht enthalten. Dabei wird in heutigen Systemen gerade von der Grafikkarte enorm viel Hitze abgestrahlt! Spiegel.de sagt dazu:

Der Schwachpunkt des neuen Systems dürfte allerdings sein, dass es die Grafikkarte ausspart. Die aber ist in leistungsstarken Rechnern einer der größten Wärmeverursacher. Entsprechend sollte man die Lösung nur in PCs einsetzen, die mit einer vergleichsweise schwachen, passiv gekühlten oder einer teuren ebenfalls wassergekühlten Grafikkarte ausgestattet sind.

Warum ich diesen Absatz zitiere? Die Lösung wird für „vergleichsweise schwachen, passiv gekühlten“ Grafikkarten empfohlen. Aber auch viele Grafikkarten mit passiver Kühlung werden sehr warm und strahlen damit einiges an Hitze ab. 70, 80 oder 90 Grad Celsius werden da gern mal erreicht (meist dann Grafikkarten die leise/lautlos aber trotzdem noch spieletauglich sein sollen). Wird diese Hitze nicht abtransportiert, z.B. durch einen Gehäuselüfter, erwärmt sich alles im PC-Inneren und schadet so z.B. der Mainboardelektronik und anderen Bauteilen im Gehäuse.
Daher ist gerade bei Wasserkühlungssystemen und nicht an die Wasserkühlung angeschlossenen Grafikkarten Vorsicht geboten. Ein Test ob die Hitze der Grafikkarte aus dem Gehäuse geführt wird ist daher unerlässlich.

Shuttle Mini PC jetzt auch in Farbe

Shuttle Mini PC jetzt auch in Farbe

Die Mini PCs, auch Barebone genannt, von Shuttle sind nun auch in den Farben Rot, Grün und Blau erhältlich.
Shuttle Mini PC in Farbe
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Der Vorteil dieser PCs liegt in ihrer Kompaktheit. Sie sind so klein das sie weit weniger Platz einnehmen als herkömliche Computer. Dieses ist allerdings auch andererseits ihr Nachteil, da durch die Kompaktheit in der Regel kein Platz für große Erweiterungen vorhanden ist.

Wer einmal im Angebot von Shuttle stöbern möchte: Link zur Shuttle Homepage