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Windows 7 Installation vom USB-Stick

Die CD und DVD ist bei modernen PCs ja langsam veraltet. Heute lädt man etwas direkt aus dem Internet und installiert es oder hat einen USB-Stick für die Installation. Immer häufiger kommt das auch bei Installationen von z.B. Windows 7 vor.

Installation vom USB-Stick

Teilweise braucht man nur die Daten der Windows-Installation von einer CD oder von einem eingelesenen Image auf den USB-Stick speichern, im Boot-Menu des PC/Laptop/Netbook auf Boot über USB umstellen und schon klappt die Installation.
Teilweise muss man dem USB-Stick aber auch noch beibringen, dass man in Zukunft von ihm booten will. 😉

Eine gute Anleitung, was für Schritte dafür erforderlich sind, habe ich dort gefunden:
http://board.gulli.com/thread/1231632-usb-stick-boot-faehig-machen/

Mit diesen Schritten konnte ich erfolgreich meinen Sandisk Cruzer USB-Stick dazu überreden, doch zu booten. Das ganze funktioniert dabei sowohl mit der 64-Bit Version wie auch der 32-Bit Version von Windows 7.

Urteil: Kündigung langsamer DSL-Anschluss

Sicherlich für so einige DSL-Nutzer interessant ist ein Urteil des Amtsgericht Fürth (AZ: 340 C 3088/08).

Ein Kunde hatte einen Vertrag für einen DSL 16000 Anschluss abgeschlossen. Tatsächlich wurde aber nur ein Viertel der Leistung erreicht, mehr konnte der Provider nicht liefern. Der Kunde wollte daraufhin den 24-monatigen DSL-Vertrag kündigen. Der Provider wollte sich mit seinen (wie üblich sehr allgemein gehaltenen) AGBs heraus reden, es könnte immer nur die am Wohnort tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit geleistet werden. Das Gericht sah dies nun allerdings etwas anders. Das Gericht sieht eine erhebliche Pflichtverletzung, da die vereinbarte Bandbreite gar nicht beliefert werden kann.

Man darf also gespannt sein, ob ein paar weitere Gerichte folgen werden. Die Provider werden sich von einer Entscheidung eines Amtsgerichts wohl leider nicht beeindrucken lassen, da muss schon eine höhere gerichtliche Entscheidung her.

Vorratsspeicherung durch die Hintertür

Was war das damals ein großes hin und her, als es um die Vorratsspeicherung ging. Schließlich wurde dem ganzen durch das Bundesverfassungsgericht ein Riegel vorgeschoben.

Ein ein neues Gesetz kann sich die Regierungskoalition aus CDU und FDP derzeit nicht einigen, die FDP will schließlich auch eine Netzpartei sein…
Jetzt hat man die Speicherung von Verbindungsdaten einfach durch die Hintertür offen gelassen. Es geht dabei um Daten, die die Telekommunikationsunternehmen für Abrechnungen untereinander nutzen. Die „Verkehrsdaten“ dürfen unbegrenzt gespeichert werden. Im eigentlich verhandelten Gesetzentwurf sollte eine Begrenzung auf 3 Monate stehen. Diese hat man vor der Abstimmung einfach mal kurzfristig entfernt. Die Verkehrsdaten dürfen nun völlig unbegrenzt gespeichert werden!

Einen Blick auf diese Verkehrsdaten haben längst Polizei und Staatsanwaltschaften geworfen. Die sind natürlich über die Möglichkeiten begeistert, so kann schließlich wieder vieles abgefragt und überwacht werden. Die Vorratsspeicherung einfach durch die Hintertür eingeführt…

Mehr zum Thema:
taz.de zum neuen Telekommunikationsgesetz

Und jährlich grüsst die Steuererklärung – Steuertipps

Jedes Jahr das gleiche Ärgernis. Die Steuererklärung muss gemacht werden. Gut, bald muss die Steuererklärung nur alle 2 Jahre gemacht werden. Aber wer will das schon, wenn man eine Erstattung erwartet.

Die Politik taugt in Sachen Steuervereinfachung leider auch nicht die Bohne. Regelmäßig (meist vor Wahlen) Versprechungen, dass alles einfacher werden soll. Kocht die Stimmung besonders hoch muss mal wieder die gute alte Merz-Bierdeckel-Steuererklärung herhalten. Am Ende des Jahres ist es aber trotzdem wieder das gleiche Elend. Der Steuer-Dschungel ist noch immer da. Ausnahmen ohne Ende, weil Wahlgruppe X oder Wahlgruppe Y davon profitiert und diese Ausnahme auf keinen Fall gestrichen werden darf…

Aber genug des Aufregens.

Es gibt da ja so einige Software-Pakete, die den Steuerzahlern beim Ausfüllen der Steuererklärung unterstützen wollen. Die Preise schwanken da sehr etwa zwischen 20 und 100 Euro. So richtig überzeugt hatte mich bisher keine Software. Daher hab ich mich dieses Jahr für eine recht günstige Software entschieden. Richten darf es diesmal die „Steuer Spar Erklärung“ von steuertipps.de. Die Software kostet regulär nur 25 Euro. Gelegentlich wird auch mal ein Rabatt von 5 Euro angeboten (wer Zeit hat also einfach mal ne Weile beobachten).

Ich muss sagen, dass ich die Software recht hilfreich fand. Ich tue mich zwar mit so einigen Sachen noch immer recht schwer. Hab aber hinterher zumindest das Gefühl, dass ein oder andere ‚heraus geholt‘ zu haben. Viel mehr hat mein Steuerberater im vorherigen Jahr zumindest auch nicht heraus geholt. Da er dann noch mit 180 Euro bezahlt werden wollte habe ich mich doch lieber für diese Variante entschieden. 😉
Hier und da werden Tipps zu Pauschalen gegeben. Ist etwas nicht korrekt ausgefüllt oder muss durch eine Eingabe ein zusätzliches Formblatt ausgefüllt werden, wird dies ebenfalls mitgeteilt. Dank Elster Anbindung kann man die Steuererklärung am Ende und nach der Prüfung auch direkt an das Finanzamt übertragen. Wenn zusätzlich noch etwas eingereicht werden muss werden die entsprechenden Seiten ausgedruckt. Ein Anschreiben ist ebenfalls direkt dabei.

Fazit: Für mich hat es gepasst um das jährliche Ärgernis Steuererklärung einigermaßen schnell und einfach abzuschließen.